Politik

Warum eine grüne Bürgermeisterin?

Dornbirn ist eine lebenswerte Stadt umgeben von einer reizvollen Landschaft. Mehr als 50.000 Menschen leben schon hier. Seit den 1930er Jahren gibt es schwarze Bürgermeister gemeinsam mit einer bunten Stadtvertretung. Seit 2013 hat Dornbirn eine schwarze Bürgermeisterin, die 2015 ihre absolute Mehrheit in der Stadtvertretung verloren hat. Die Bürger*innen hatten genug von der schwarzen Alleinherrschaft.

Was kann eine grüne Bürgermeisterin besser, warum kandidiere ich als Bürgermeisterin?

Schwarz-Grün am Verhandlungstisch

Zwei schwarz-grüne Vorarlberger Regierungsprogramme habe ich als Teil des vierköpfigen grünen Verhandlungsteams mit verhandelt. Beide Male sind wir ziemlich schnell zu einem guten Ergebnis gekommen.
Ob es für Österreich eine türkis-grüne Bundesregierung geben kann? Ich meine: Ja, das kann gehen. Aber wie?

1. Man muss wollen

Die Frage, ob man überhaupt mit einem politischen Mitbewerber eine Regierung bilden will, muss beantwortet sein. Es braucht gute Gründe für eine Zusammenarbeit mit einem politischen Mitbewerber, der teils gegensätzliche Werthaltungen und Ziele hat.

Petition unterschreiben - Retten wir unsere Platane!

Gehölze und Vegetationsflächen sind von hohem Wert für das Orts- und Landschafts-bild, für das Kleinklima und für die Erholung der Bevölkerung. Dieser Wert ist durch Neupflanzung auf längere Zeit nicht ersetzbar, daher sind die Bestände zu schützen.
Die Gartenstadt Dornbirn hat in der letzten Zeit mehrere wichtige, große Bäume an zentralen Orten verloren. Es stellt sich die Frage, welchen Umgang mit Bäumen wir Stadtbewohner/innen unseren Stadtplanern und Bauausführenden auftragen wollen.

Vokabular für das Gemeinsame Tun

Mehrere Jahre lang haben Silke Helfrich und David Bollier Commons - Initiativen besucht und versucht herauszufinden, nach welchem Muster diese funktionieren. Dabei sind sie auf ein deskriptorisches Vakuum gestossen: ihnen fehlten die Begriffe, zu beschreiben, was uns antreibt, etwas gemeinsam zu leisten. Die Ontologie des Kapitalismus kennt vor allem die Marktlogik und vermag allenfalls Chancen oder Marktversagen zu beschreiben, mit Gewinnaussichten für jene, die investieren. Doch Commoning funktioniert ganz anders: Menschen engagieren sich für ein gemeinsames Ziel und kümmern sich gleichzeitig um die Ressourcen.

Agile Organisationsmodelle

In der Lehrveranstaltung "Project Management of Design Processes" an der FH Vorarlberg zeige ich, wie Kreativprojekte umgesetzt werden können. Neben der altbewährten "Waterfall Method", die zum Beispiel noch in der Filmproduktion eine relevante Rolle spielt, üben die Studierenden Scrum an einem realen Projekt, das zum Ende des Semsesters aufgeführt wird. Das Motto war 2018 "Identiy", 2019 geht es um unseren Umgang mit Technik.

Stoffwindeln oder Wegwerfwindeln?

Abfallvermeidung, Ökobilanz, Kostenersparnis

Es gibt Gemeinden, die ihre Bürger/innen bei der Anschaffung von Stoffwindeln mit Beratung und einem Förderbetrag unterstützen. Es gibt auch Städte, die einen Reinigungsdienst für Stoffwindeln anbieten, das trifft vor allem auf deutsche Städte zu. Für diese öffentlichen Angebote gibt es gute Gründe.

Handhabung

Unfall - und dann drei Wochen auf die MRT-Diagnose warten?

Am 15. Februar ist es passiert - nach 50 Jahren unfallfreiem Skifahren, irgendwo auf der Piste, ohne ersichtlichen Grund: Ein Sturz, der linke Ski öffnet, der rechte nicht - ein heftiger Schmerz im rechten Knie zeigt eine Verletzung an.

In der Unfallambulanz im Krankenhaus Dornbirn ist es wie immer am Freitag Abend: Es ist einiges los, man wartet geduldig, nach einer Stunde werde ich aufgerufen, untersucht und an das Röntgen verwiesen. Nach einer weiteren Stunde heißt es: Am Knochen ist nichts, kommen Sie wieder, wenn es über das Wochenende nicht besser wird. Ein Salbenverband (mit Voltaren) wird noch angelegt.

Was tun gegen Dreck in der Landschaft?

Am 24.7.2018 hat die Stadtvertretung in Dornbirn eine Verodnung zum Schutz des Orts- und Landschaftsbildes vor Verunreinigungen beschlossen, die ab 1.6.2018 in Kraft tritt. Damit ist z.B. auch das Fallenlassens eines Zigarettenstummels oder das Ausspucken eines Kaugummis verboten und kann mit einer Ordnungsstrafe von 60,- Euro belegt werden. Diese Verordnung versucht das Versagen der Bundesregierung, die seit einem Jahrzehnt die Einführung eines Pfands auf Dosen und Einweg-PET-Flaschen verweigert, zu komensieren. Hier mein Redebeitrag in der Stadtvertretungssitzung:

Ever Green - Grüne Ampel für den aktiven Verkehr

Liechtenstein im Jahre Schnee: An der Ampel auf den Knopf gedrückt, gleich stellt sie für den Autoverkehr auf Gelb und Rot um. Ich kann die Straße überqueren, ohne mir gefühlte 100 passierende Autos ansehen zu müssen. Das war schon vor 40 Jahren so.

Stockholm im Jahr Schnee: Es ist nicht verboten, als Fußgänger/in bei Rot die Straße zu queren. Nur im Fall eines Zusammenstoßes würde bei der Feststellung der Verschuldensfrage berücksichtigt, wie die Ampel gerade stand.

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