Pferd gegen Auto

Klingt martialisch - doch es handelt sich nur um eine kleine, erfreuliche Geschichte, die sich in meiner Nachbarschaft abgespielt hat.

Seit vielen Jahren grasen am inneren Teil der Badgasse zwei Pferde: ein kleines, etwas beleibtes Pony und ein schlanker Rappe. Während der Rappe von seiner Besitzerin als Reitpferd genutzt wird, ist es die Aufgabe des Ponys, dem Rappen Gesellschaft zu leisten.

Nun wollte die Reiterin ein weiteres "Nutzpferd" anschaffen und das Pony abgeben. Sie kaufte also ein zweites großes Pferd und das Pony verschwand kurz darauf - um nach einigen Tagen wieder zu kehren. Was war geschehen?

Das Pony hatte sich in seiner neuen Umgebung nicht wohl gefühlt und zu erkennen gegeben, dass es unter Heimweh litt. Also holte die Ex-Besitzerin es wieder zu sich. Um sich aber drei Pferde leisten zu können, musste sie Sparmaßnahmen ergreifen. Was lag für eine Reiterin näher, als ein anderes Fortbewegungsmittel, das Auto, aufzugeben.

Zur Arbeit reitet sie - neuerdings - jedoch mit dem Fahrrad.

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