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Pferd gegen Auto

Klingt martialisch - doch es handelt sich nur um eine kleine, erfreuliche Geschichte, die sich in meiner Nachbarschaft abgespielt hat.

Seit vielen Jahren grasen am inneren Teil der Badgasse zwei Pferde: ein kleines, etwas beleibtes Pony und ein schlanker Rappe. Während der Rappe von seiner Besitzerin als Reitpferd genutzt wird, ist es die Aufgabe des Ponys, dem Rappen Gesellschaft zu leisten.

Salzkammergutbahn

Wenn Eine eine Reise tut, dann kann sie was erleben. So stellen sich Zugfahrten durchs Salzkammergut dar. Was habe ich da nicht schon alles mit gemacht. Hier ein kurzer Auszug.
Die Strecke ist überaus reizvoll: von Attnang-Puchheim nach Stainach-Irdning - oder umgekehrt, früher hielten sogar die Schnellzüge der Westbahn in Attnang-Puchheim. Jetzt muss man z.B. ab Wels reisen.

Vier in Einem

Vier Arbeitsbereiche in einem Leben - vier Lebensbereiche als eine Arbeit. Hier wird eine Idee von Frigga Haug weiter getragen.

Beim Symposium feministischer Wissenschaftlerinnen am 6. Oktober 2007 in Bregenz hat Frigga Haug den einleitenden Vortrag gehalten. Beeindruckend in Inhalt und Struktur (wie immer) ist sie eine Wissenschaftlerin, die das Leben der Menschen verändern will.

Pilz?

Dagegen ist - wie gegen fast alles - ein Kraut gewachsen, tatsächlich nicht nur eines. Chronische Pilzinfektionen sind mehr als lästig, die Medikamente gegen Pilze helfen meistens nur zeitlich begrenzt und sind nicht besonders gesund. Daher an dieser Stelle einmal etwas Praktisches gegen Mundsoor (Candida Albicans) bei Säuglingen.
Die Schulmedizin verschreibt bei dieser oft zähen Infektion, an der ein großer Teil der Neugeborenen leidet (an die 80%) Daktarin-Gel.

Millionengrab unter der Dornbirner Stadtstraße?

Im Juli hat der ÖVP-dominierte Stadtrat in Dornbirn den Bau einer Tiefgarage unter der Stadtstraße beschlossen - vermutlich wider besseres Wissen. Denn eine genaue Erhebung der Auslastung der bestehenden Tiefgaragen fehlt, eine Kurzbeobachtung der Kulturhausgarage durch den Kontrollausschuss hat ergeben, dass diese im Schnitt nur von 95 Fahrzeugen pro Tag genutzt wird.

Handelt, Männer!

Männer beteiligen sich immer gern an Debatten über Schwangerschaftsabbruch, derzeit ist deren Finanzierung Thema von Zeitungskommentaren (z.B. Conrad Seidl und Hans Rauscher im Standard, 13. und 14./15. April). Wozu aber soll das gut sein?

Liebe Männer,

auf die Gefahr hin, mich jetzt in der Männerwelt unendlich unbeliebt zu machen: auf eure verbalen Beiträge zum Thema Schwangerschaftsabbruch können die Betroffenen und ich gut verzichten. Gefragt ist dafür aber euer Handeln!

Bessere Leistungen im Gesundheitssystem - was heißt das?

Der von mir geschätzte Wirtschaftsforscher Markus Marterbauer schreibt im Falter 10/07 über die Notwendigkeit, Leistungsverbesserungen im Gesundheitswesen durch höhere Einnahmen zu finanzieren. Was für den Bereich des Zahnersatzes, den er nennt, sicher zutrifft, da dieser von den Betroffenen selbst bezahlt werden muss, ist in vielen Bereichen des Gesundheitssystems durchaus zu hinterfragen. Offen bleibt in dem Artikel nämlich, was in diesem Zusammenhang eigentlich "Leistungen" sind.

L 200: Kurze Straße, hohe Kosten

So lautete der Titel eines Kurzberichts im "Standard" vom 11./12. November 2006. Die Straße von einer Länge von 8,8 km (davon 3,3 km Tunnel) kostet statt der geplanten 46 Millionen Euro voraussichtlich 130 Millionen Euro. Warum dieses Projekt aus dem Jahr 1989 überhaupt realisiert wird, wem es nützt (immerhin ist die Straße eine Verbindung zwischen Medienhaus und A 14) und ob es volkswirtschaftlich sinnvoll ist, soll hier gar nicht Thema sein.

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