Kultur

Lyrik - wozu?

Wozu gibt es eigentlich Lyrik? Sie ist seit Jahrhunderten anachronistisch. Und genau deshalb ist sie ein Genuss und damit ein großer Gewinn für uns effizienz-geplagte Gegenwartsmenschen. Der Feldkircher Lyrikpreis ist wie eine Oase in der Brandung von Sinn und Zweck.

Beeindruckend ist vor allem, dass junge Lyriker/innen mit großer Energie und noch größerem Können und mit viel Witz dieses Genre beleben. Rückschau auf den Feldkircher Lyrikpreis im Theater am Saumarkt.

Viennale 13 Reminiszenzen

5 Jahre lang, von 1968 bis 1973 hat Benicheti mit großer Geduld und Sensibilität den Alltag seines Cousins und dessen Frau, eines Schmieds und einer Bäuerin, im ländlichen Burgund aufgezeichnet. Ihre kleinen Gesten, ihre alltäglichen Verrichtungen, das Handwerk, das Feuer, die Tiere. Lange war LE COUSIN JULES, der bei der Viennale 13 restauriert in seiner ganzen geheimnisvollen Schönheit und  Gelassenheit (mit einem rendering - Fehler in der Mitte, wo der Film 10 Sekunden steht) auf die Leinwand zurückkehrt, ein verschollenes Meisterwerk.

Art UNfair

Der Staat muss auch in seinen privatwirtschaftlichen Aktionsfeldern dafür zu sorgen, dass Grundrechte und Gesetze eingehalten werden.

Endlich ist auch dieser Skandal „oben“ angekommen, bei den Salzburger Festspielen: Nicht die privilegierte Finanzierung durch ein eigenes Bundesgesetz, nicht korrupte Manager/innen, die sich an den Geldflüssen bedienen. Nein, es handelt sich um einen sonst durchaus geläufigen Skandal: Die miserable Bezahlung und die skandalös schlechten Arbeitsbedingungen der Künstler/innen:

Macht - Schule - Theater

Kulturvermittlung und kulturelle Bildung waren und sind wichtige Anliegen der IG Kultur. Insofern schätzen wir Projekte, die den kulturellen Graben zwischen Schule und Kulturschaffenden zu überbrücken suchen und selbständigen Künstler/innen und freien Initiativen ein zusätzliches bezahltes Betätigungsfeld schaffen. Im Bild: Kick off von Walk Tanz Theater, Foto: Mark MosmanWalk Tanz Theater: Kick off. Foto: Mark Mosman

Pflanzentausch am Hatler Brunnen

Wir organisieren jedes Frühjahr einen Pflanzentausch in Dornbirn. Einfach mitnehmen oder abholen: Setzlinge, Stecklinge, Zwiebeln, Bücher und viele Tipps.

Foto: Markus Deutschmann

Wir betreiben den Pflanzentausch als eine lokale Initiative gegen Gentechnik, gegen die Saatgutkennzeichnung und für Artenvielfalt. Nicht nur Nachbarn und Nachbarinnen kommen zusammen, nicht nur um Pflanzen, sondern auch Tipps, Raritäten und Erfahrungen auszutauschen.

Stadt Graz: Evaluierung der Kulturförderung

In der ersten Hälfte des Jahres 2011 hat Tasos Zembylas (Musikuniversität Wien) von der Stadt Graz den Auftrag für die Evaluierung erhalten. Er hat mich zur Mitarbeit eingeladen, der Bericht ist ein Gemeinschaftswerk.
2013 habe ich für die Stadt Graz den Stand der Umsetzung der Evaluierungsempfehlungen untersucht. Die Ergebnisse ("Umsetzungsstudie") sind auf dem Kulturserver der Stadt Graz veröffentlicht.

10 Jahre Kosmos Theater Wien

 
Im März 2010 feiert das Kosmos Theater Wien sein zehnjähriges Bestehen. Anlass genug für ein großes Fest mit Ausstellung und Symposium. 8.3.2010 Eröffnung mit Vernissage 10. - 12. 3. 2010 Sympsium "Das Theater mit dem Gender"
  1. März 2010 17:00 Uhr Installationen und Interventionen im öffentlichen Raum, 20:00 Uhr Vernissage und Buchpräsentation, Festrednerin: Sandra Frauenberger, Frauenstadträtin Wien.

Best Off Dialog

In der Steiermark findet jährlich das Theaterfestival "BEST OFF STYRIA" statt, demnächst vom 8. bis zum 12.9.2009. Schon traditionell ist die kulturpolitische Diskussion im Rahmen des Festivals.

RELEVANZ DES FREIEN THEATERS. So lautet der Titel der Diskussion am 9. September 09 in Theater im Bahnhof, Elisabethinergasse 27a in Graz.

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